Früher erreichte man Venedig ausschließlich per Schiff. Man kam damals, sowie auch heute noch, an der Piazza San Marco an, der das eigentliche Tor zur Stadt bildet. Der historische Platz ist jedoch nicht nur Stadteingang, sondern auch politisches un
 Heute kann man auch mit der Bahn, Bus oder dem Auto über die Ponte della Libertá in Venedig ankommen. Die Straße führt über Gleisbrachen zum Piazzale Roma, der den Endpunkt für alle ankommenden Fahrzeuge darstellt. Der Platz ist mehr ein Verkehrskno
 Im Gegensatz zu anderen europäischen Städten ist Venedig von der Moderne weitgehend unbeeinflusst geblieben. Erst durch die Anbindung an das Festland entstand ein neuer Stadtteil. Hier entwickelte sich ein industriell geprägtes neues Stadtgebiet, we
 Betrachtet man den Stadtgrundriss Venedigs, so erkennt man eine Teilung der Insel durch den Canale Grande in 2 Teile in der Form von zwei ineinander greifenden Fäustlingen. Die auf der Südseite befindliche Piazza San Marco liegt neben der Mündung de
 Vergleicht man nun diese beiden Orte zentraler Bedeutung so werden folgende Gegensätze deutlich. Der industriell genutzte neue Stadtteil steht im Gegensatz zum historischen; man kommt dort mit dem Auto an, an der Piazza San Marco mit dem Schiff. Dad
 Um bei diesen Gegensätzen ein Pendant zum historischen, urbanen Zentrum, mit zeitgenössischen Inhalten und Funktionen zu schaffen, invertierte ich den Piazza San Marco. Raum wird Volumen. Dieses Volumen soll ein neues urbanes Zentrum sein, ein Leben
 Schwarzpläne des Piazzale Roma und der Piazza San Marco. „…die typische Erscheinungsform der traditionellen Stadt…(ist) in jeder Hinsicht so sehr die Umkehrung der Stadt der modernen Architektur ...“ Collin Rowe, Collage City, 1984. Das Volumen, als
 Ein Schwerpunkt der Arbeit war eine Struktur für das Gebäude und seine Nutzungen zu finden. Mit Hilfe von Seifengußmodellen versuchte ich unterschiedliche Formale Strukturen aus.
 Um seinem urbanen Charakter gerecht zu werden entwarf ich einen hybriden Bau in einer Einheitlichen Hülle. Der zum Volumen gewordene Raum wird zu einem Hohlraum, der wiederum mit Volumen besetzt wird. So entsteht ein Binnenraum der doppeldeutig ist.
  Das so entstandene Gebäude erhält verschiedene Nutzungen, die der Stadt Venedig bisher nicht vorhandene Dienstleistungen bietet und die dem Ankommen über die Strasse entsprechen. So gibt es Parkhäuser, ein Autohaus mit Werkstatt, Tankstelle und ein
 Nutzungsplan
 Erschliessungsplan
 Grundriss Erdgeschoss im Masstab 1:500 Grundriss - Brückenebene +8m Das Gebäude ist durch mit Booten befahrbare Kanäle und die Brücke in vier Bereiche unterteilt. Die zu leuchtenden Kuben invertierten Lichthöfe strukturieren den länglichen Außenraum
 Dachaufsicht  Das Dach als fünfte Fassade wird ebenfalls gestaltet und nimmt Bezug auf das Muster des invertierten Piazzale San Marco.
 Renderings links oben: Ankommen über Ponte della Libertá rechts oben: Zufahrt ins Parkhaus links unten: Binnenraum mit Schattenwurf des Musters der Dachfläche als 5. Fassade, es erscheint somit wieder auf dem Boden im Innenraum. rechts unten: Ankomm
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 Die Fassaden des Gebäudes zitieren die Piazza San Marco. Durch die Abstraktion der die Piazza San Marco umsäumenden Fassaden entstehen Muster für die Fassade des neuen Gebäudes welche sich beim näher kommen auflösen und den Blick in das Innere des G
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 AWARD THIRD PRICE - INTERNATIONAL URBAN PLANNING AND DESIGN COMPETITION AT THE 2003 URBAN FORUM, HANYANG, KOREA
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